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Selbstversuch: Nur mit iPad in den Unterricht (2)

Dass die Arbeit „nur mit einem iPad“ lohnenswert ist, hat sich bereits am Montag herausgestellt.
Das beinhaltet natürlich – und das ist eine der großen Voraussetzungen für gelingenden iPad-Unterricht – dass in den Klassenräumen bestenfalls Beamer vorinstalliert sind und es ggf. auch Rechner gibt, mit Hilfe derer man sich auf den „Schirm“ schalten kann.

Am heutigen 2. Versuchstag standen 6 Stunden im Raum, von denen 4 Stunden mit iPads vorgesehen waren.

Die ersten beiden Stunden waren im Rahmen eines Konflikttrainings generell nicht auf iPads ausgerichtet, gleichwohl ich meine Beobachtungen und die Anwesenheitskontrolle mit dem iPad vorgenommen habe. Hierbei kamen die bereits erwähnten Apps TeacherTool und Evernote zum Einsatz. An anderer Stelle muss vor allem die App Evernote näher behandelt werden, die im Alltag eines Lehrers nach kurzem Gebrauch nicht mehr wegzudenken ist. Ich weise hierbei schon einmal auf die Seiten von Herbert Herthramp hin.

Die folgende Doppelstunde im Fach Religion war der Start einer länger angelegten Projektarbeit zum Thema Weltreligionen.

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In den ersten Stunden ging es darum mittels kurzer Recherchearbeit mit dem iPad die 6 Weltreligionen zu klären und ihnen absolute Zahlen zuzuschreiben. Der zweite Schritt bestand darin, Fragen bzgl. des eigenen Interesses mittels eines Pages-Dokumentes zu klären. Dieses Dokument dient fortan als persönliche Dokumentation jedes Schülers zur Projektarbeit (Stichworte, Ideenfindung, Linkverzeichnis, etc.) und wird am Ende jeder Stunde in die schuleigenen Cloud geladen. Dazu aber in der laufenden Woche mehr.

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Mit Hilfe der App Baiboard konnten gegen Ende der Unterrichtsstunde alle Schülerinnen und Schüler an einem gemeinsamen Tafelbild mitwirken. Dabei ist es möglich, dass ein vom Lehrer freigeschaltete „Tafel“ von allen mit Begriffen, Bildern oder Querverweisen bestückt wird.

Für den Einsatz des iPads in der 3. Stunde des Tages im Fach Deutsch war für mich heute die App „Digitale Schulbücher“ maßgeblich. Dort habe ich als digitale Lizenz das Deutschbuch „Sprechen, Schreiben, Gestalten“ vorliegen, das ich bereits zu Hause mit Notizen, Ergänzungen und Markierungen versehen kann.

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Dabei ging es vornehmlich darum, mit den Schülerinnen und Schülern die Inhalte der nächsten Klausur zu besprechen.

Die letzte Stunde – Teamstunde unseres 100%-Teams – war ebenfalls für mich mit dem Einsatz eines Tablets vollkommen ausreichend. Bei der Besprechung hatte ich sowohl die Aufzeichnungen unserer letzten Teamstunde im Blick und konnte sofort Aussagen zu der aktuellen Entwicklung eines jeden Schülers machen.

Morgen geht es weiter. Auch die Schüler kommen morgen wieder zum Zug: 4 Klassen, 6 Stunden: Medieneinsatz zu 100%.

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